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SchwachSuper 

Am 12.03.2014 startet die UI Champions Tour 2014. Bereits zum dritten Mal geht Universal Investment - begleitet von AECON-Geschäftsführer Jürgen Dumschat - auf bundesweite Tour. Vorgestellt werden ausschließlich Universal-Fonds, die - wie könnte es anders sein - im weitesten Sinne vermögensverwaltende Konzepte umsetzen. In diesem Jahr präsentiert Universal Investments eine ausgewogene Fonds-Mischung.

Aufsehen dürfte mit Sicherheit die erst vor wenigen Monaten gegründete Fondsboutique "SKALIS" erregen. Ingmar Przewlocka war bis Mitte 2013 für das äußerst erfolgreiche Management des "MEAG EuroErtrag" zuständig, der für seine Ergenisentwicklung unter Berücksichtigung des Risikos erst vor wenigen Tagen mit einem Lipper-Award ausgezeichnet wurde, den Ingmar Przewlocka natürlich nicht mehr selbst entgegen nehmen durfte. Doch mit dem am 20.12.2013 aufgelegten "SKALIS Evolution Flex", der nach gleichem Ansatz gemanagt wird, zeigt SKALIS bereits in der Startphase, dass der Werkzeugkasten alleine nicht entscheidend ist. Es kommt schon darauf an, wie man die Werkzeuge einsetzt. Auch wenn die Ergebnisse der ersten zweieinhalb Monate keine zuverlässigen Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen erlauben, so fällt doch auf, dass der SKALIS-Fonds bei halbem Maximum Drawdown nahezu den dreifachen Ertrag erwirtschaften konnte. Die ehrgeizigen Ziele von SKALIS sind klar kommuniziert: Binnen drei Jahren strebt man ein Volumen von einer Milliarde Euro an. Zwei weitere Fonds sind in Vorbereitung - vielleicht erfahren wir hierzu auf der UI Champions Tour schon mehr.

Eher defensiv kommt auch der "sentix Fonds 1 R" daher. In diesem Fonds setzt sentix Asset Management die quasi hauseigenen Sentiment-Indikatoren in die Praxis um. Die sentix GmbH führt Woche für Woche die weltweit größte regelmäßige Kapitalmarktumfrage durch. Die freitags/samstags erhobenen Umfrageergebnisse werden bereits am Sonntagabend veröffentlicht. Aus den Umfrageergebnissen werden rund 400 verschiedene sentix-Indikatoren berechnet, die - praktisch in Echtzeit - einen tiefen Einblick in die Entscheidungsprozesse der Anleger liefern. Die bisherige Wertentwicklung ist sicherlich kein Fall für "Liebe auf den ersten Blick", doch wie im richtigen Leben entdeckt man auch hier die liebenswerten Details erst bei zweitem Hinschauen. Je klarer die Trends, desto treffsicherer die Indikatoren, die bspw. im schwierigen Jahr 2011, als viele vermögensverwaltende Fonds mit einem Minus abschlossen, zu einem das Depot stabilisierenden Wertzuwachs geführt haben. Klar, dass die Rede von Ben Bernanke am 22.05.2013 alle Investoren - und damit natürlich auch die auf deren Meinung basierenden Indikatoren - kalt erwischte. Kommt es jedoch mal wieder zu einer anhaltenden Korrektur oder gar Baisse, so kann der sentix-Fonds aufgrund seiner ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten davon profitieren, was dem Fonds in gewissen Maße den Charakter einer Depotversicherung verleiht. Von den sentix-Gründern Manfred Hübner und Patrick Hussy ist ein spannender Vortrag zu erwarten.

Zwei weitere Fonds haben sich eher dem Thema verschrieben, die Aktienmärkte bei Reduktion des Drawdown-Risikos zu schlagen. Dabei ist der konzeptionelle Ansatz des "Universal Shareconcept" und des "Leonardo UI" vollkommen unterschiedlich und doch ähnelt sich die Ergebnisentwicklung langfristig sehr. Beide Fonds haben - im Gegensatz zu vielen großen und bekannten Aktienfonds - ihren Höchststand vor der Finanzkrise schon seit gut einem Jahr wieder überboten. Der beispielhaft zum Vergleich gestellte "Fidelity European Growth" (nein, er wird nicht bei der UI Champions Tour präsentiert) rangiert hingegen auch aktuell noch unter seinem Höchststand aus dem Jahr 2007.

Der "Universal Shareconcept" wird von der Kreissparkasse Biberach gemanagt. Der Fonds setzt vor allem auf die Einzeltitelselektion europäischer Aktien mit einem sehr deutlichen Schwerpunkt auf deutsche und schweizerische Unternehmen. Meist wird er auch als Aktienfonds klassifiziert, was ihm allerdings nicht gerecht wird, da er sowohl Anleihen wie auch eine erhöhte Cashquote nutzen kann und zudem - wenn auch erst seit einigen Jahren - auch Derivate (Optionsscheine und Futures) einsetzen kann. Der Fonds kann über den freien Finanzvertrieb angeboten werden. Mit Depotbanken wie bspw. der AAB besteht seit Jahren eine Bestandsprovisionsvereinbarung.

Der "Leonardo UI" ist den Besuchern der letztjährigen UI Champions Tour bereits bekannt. Er nutzt das gesamte Spektrum der gesetzlich zulässigen Anlageinstrumente und greift dabei auf das Research der kanadischen BCA zurück. Der Einbruch in der Finanzkrise ist - zurückblickend auf die Erfolge der BCA-Spezialisten - eher die Ausnahme, denn bspw. die Krise zu Beginn des Jahrtausends wurde deutlich erfolgreicher gemeistert. Seit seinem Tiefststand im März 2009 hat der Fonds um rund 130% (durchschnittlich also um 18% jährlich) zugelegt.

Wer Anlegern, die gerne - langfristig - auch in Aktienfonds investieren möchten, diese beiden Fonds als Alternative oder Ergänzung anbietet, macht wahrscheinlich nichts falsch. Wer es hingegen mit eher verlustscheuen Anlegern zu tun hat, findet in den beiden risikoärmeren Fonds eine gute Ergänzung seiner bisherigen Angebotspalette. Einmal mehr lohnt es sich, bei der UI Champions Tour, zu der sich schon wieder mehr als 400 Teilnehmer angemeldet haben, dabei zu sein. (Grafiken: comdirect.de)

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